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Theater

Besuch der 9. Klassen in der Synagoge


Am 5. Juli 2016 besuchten die Klassen der neunten Jahrgangsstufe die jüdische Gemeinde

Uns erwartete der Regensburger Rabbiner Josef Chaim Bloch. Nach einer Begrüßung, in der er uns erzählte, dass er aus der Schweiz komme und seit sechs Jahren Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Regensburg sei, durften wir unsere Fragen stellen….

Wir erfuhren, dass Männer, als Zeichen für Gottesfurcht und Bescheidenheit, Kippas tragen müssen. Auch wir bekamen gleich am Eingang welche aufgesetzt. Die Mädchen dagegen durften ohne Kopfbedeckung die Synagoge betreten. Nicht der einzige Vorteil für die Frauen im Judentum. Für sie ist die Teilnahme am Gottesdienst – anders als für die Männer –nicht verpflichtend. Dafür müssen sie jedoch auf den hinteren Plätzen sitzen.

Neben dem Schrank für die Thora steht ein siebenarmiger Leuchter. Ein solcher befindet sich in jedem Gebetsraum. Es werden aber nur sechs Kerzen entzündet. Der mittlere Arm bleibt frei in Erinnerung an die während der Zeit des National-sozialismus ermordeten Juden.

Der Rabbi erklärte uns auch, dass gläubige Juden ihre Haare an den Schläfen länger wachsen lassen, auch die Barthaare trägt der jüdische Mann länger.

Insgesamt waren es interessante eineinhalb Stunden, die uns einen Einblick in einen Glauben gewährten, der mit dem unseren eng verwandt ist, aber doch viele Unterschiede aufweist.

Text, Bild: Gekürzt nach: Simon Schmid, 10 d

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