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Auszeichnung

„Blickkontakt“ zum wiederholten Mal unter den besten Schülerzeitungen Deutschlands

Von-Müller-Gymnasium belegt 3. Platz beim Deutschen Schülerzeitungspreis

Die Schülerzeitung „Blickkontakt“ des Von-Müller-Gymnasiums Regensburg ist mit ihrer "Grenzen"-Ausgabe (2016/1) zur drittbesten Schülerzeitung Deutschlands gekürt worden. Bei der Preisverleihung des Deutschen Schülerzeitungspreises 2017 unter dem Motto "Kein Blatt Vorm Mund" am achten Juni in Berlin wurde die Redaktion für ihre hervorragende Arbeit vom Verband der Jugendpresse Deutschland im Bundesrat ausgezeichnet. Die Jury lobte vor allem das ausgewogene und kritische Behandeln des Titelthemas in politischer und schulischer Hinsicht sowie die eigene Transparenz der jungen Journalistinnen und Journalisten in ihrer Schülerzeitung. Den ersten Platz belegte das Deutschherren-Gymnasium in Aichach, Bayern, mit der Redaktion von „Ventil“. Die Schülerzeitung „Crux“ vom Evangelischen Kreuzgymnasium in Dresden, Sachsen, belegte den zweiten Platz. Insgesamt wurden bei rund 1900 Einsendungen 35 junge Medienmacher aus neun Bundesländern geehrt.

Die Jungendpresse, einer der größten Verbände für Nachwuchsjournalisten in Deutschland, zeichnet mit dem Deutschen Schülerzeitungspreis regelmäßig junge Medienmacher aus, die thematisch und gestalterisch herausragende Schülermedien erstellen. Bei der Preisverleihung in Berlin lobte die Bundesratsvorsitzende und Schirmherrin des Schülerzeitungswettbewerbs, Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer, das Engagement, die hohe Professionalität und den Einsatz der 35 prämierten Schülerzeitungen in der deutschen Medienwelt. Namhafte Journalistinnen und Journalisten honorierten die Qualität der prämierten Ausgaben in ihren Ansprachen. 18 Preise gingen an die jeweils drei besten Schülerzeitungen der Kategorien Förderschulen, Grundschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien und Berufsschulen. Sonderpreise wurden an ausgewählte Zeitungen mit besonderem Entwicklungspotential von unterschiedlichen Stiftern vergeben, darunter der SPIEGEL, die AOK und die Werner-Bonhoff-Stiftung.

Neben mehreren Auszeichnungen auf Bundes- und Landesebene für frühere Ausgaben der Blickkontakt konnten die Regensburger Jungjournalisten nun mit dem Deutschen Schülerzeitungspreis die erste Auszeichnung für ihre Grenzenausgabe einfahren. Mit ihrer Homosexualitätsausgabe gewann man im Jahr zuvor sogar vier verschiedene Preise, darunter den ersten Platz des Deutschen Schülerzeitungswettbewerbs. Außerdem konnte sich die Redaktion nach dem Gewinn des „Blattmacher-Wettbewerbs“ der Süddeutschen Zeitung, des Kultusministeriums und der HypoVereinsbank seither beste Schülerzeitung Bayerns nennen. Darüber hinaus erreichten die Schüler-Redakteure des VMG auch beim bundesweiten abi>>Schülerzeitungswettbewerb der Bundes Agentur für Arbeit 2015 den ersten Platz.

Bei der Preisverleihung in Berlin schraubten die Regensburger Nachwuchsjournalisten zusätzlich zum Titel der drittbesten Schülerzeitung Deutschlands ihre Einnahmen durch Preisgelder auf insgesamt über 3500 Euro. Zudem konnten sie erneut unter Beweis stellen, auf welchem hohem Niveau die Redaktion unter Leitung der ehemaligen Chefredakteure Lea Wahode und Christoph Schlenker sowie ihrer Nachfolger Hannah Friedrich und Dorotheé Nowothny mit Betreuungslehrer Herrn Oberstudienrat Michael Hartmann seit Jahren arbeitet.

Die Begründung der Jury für den Bundespreis:

"Der "Blickkontakt" aus dem Von-Müller-Gymnasium Regensburg rückt das Schwerpunktthema "Grenzen" bereits im Titelbild in beeindruckender Weise in den Brennpunkt. Im Inneren des Hefts werfen die Redakteurinnen und Redakteure unterschiedliche Blicke auf Grenzen und deren Überschreitungen. Sie veröffentlichen eine Reportage über Jugendliche hinter Gittern, interviewen Rainer Langhans zu seinem Leben in der Kommune 1 und problematisieren den Umgang mit der innerschulischen Grenze des Klassenziels. Politische und schulische Themen werden dabei ausgewogen und kritisch behandelt, die Interessen vieler Altersgruppen werden berücksichtigt. QR-Codes führen die Leserinnen und Leser zu zusätzlichen Artikeln, die online zu Verfügung stehen.

Besonders gut gefällt auch, dass die Redaktionsmitglieder in der Zeitung an mehreren Stellen sichtbar werden, in Interviewsituationen wie auch bei einer Fotostrecke über ein gemeinsames Seminar und bei den persönlichen Filmempfehlungen. Rundum also ein sehr gelungenes Heft auf hohem inhaltlichen und sprachlichen Niveau."

Text: HaMi
Foto: Jugendpresse Deutschland, Timon Suhk


 

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