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Wer hätte das gedacht – Was sich alles hinter einem Haarspray verstecken kann

Im bundesweiten Wettbewerb Jugend interpretiert Kunst des MKM Museum Küppersmühle für moderne Kunst in Duisburg wurde mit neunzehn weiteren Klassen das Von-Müller-Gymnasium ausgewählt. Die Klasse 10d durfte den Kunsttempel (Organisation und künstlerische Konzeption: Stiftung für Kunst und Kultur e. V. Bonn) einen Tag lang besuchen und unter museumspädagogischer Leitung die verschiedenen Ausstellungsräume und Kunstwerke begutachten sowie Ideen für ein eigenes Kunstprojekt sammeln.

Beeindruckend war auch das Gebäude selbst mit seiner Lage im Duisburger Innenhafen. Ehemals Mühle und Getreidespeicher, wurde das heutige MKM von den bekannten Architekten Herzog und de Meuron (Elbphilharmonie, Allianz Arena) zum Kunstmuseum mit überdimensionalen Räumen umgestaltet. Darin ausgestellt ist mit der Sammlung Ströher deutsche Kunst nach 1945, darunter keine Geringeren als Georg Baselitz, Joseph Beuys, Candida Höfer, Rebecca Horn, Jörg Immendorff, Anselm Kiefer, Markus Lüpertz, A.R. Penck, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Bernard Schultze, Emil Schumacher, oder Wols. Nach dem Besuch hatten die Schüler/Innen acht Wochen Zeit, ihren Tag im Museum mit einem eigenen Kunstobjekt zu interpretieren, welches die Firma Hasenkamp nach Duisburg wieder zurückführt und das Ende 2016 von der Fachjury des Hauses (darunter Tony Craigg und die Leiterin der Bundeskunsthalle) bewertet sowie in der Abschlussausstellung präsentiert wird. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass eine Barrierefreiheit für die kreativen Erfahrungen im Ruhrgebiet ebenso die Übernahme der Reise- und Speditionskosten mit Unterstützung von Evonik Industries darstellte.

Auf der Hinfahrt der zweitägigen Kunstfahrt wurde natürlich ein Abstecher nach Limburg genutzt um den Dom mit seinem imposanten, abwechslungsreichen rheinischen Übergangsstil zu genießen und sich ein Bild von den viel Aufruhr schaffenden Erneuerungen des Diözesanzentrums durch Tebartz van Elst im Original zu machen. Den Abendspaziergang bildete der Duisburger Innenhafen in dem sich auch der Garten der Erinnerungen, ein die Industrieruinen einbeziehender Landschaftspark von Dani Karavan, befindet. Das Industriegebiet wurde auf der Grundlage des vom britischen Architekten Sir Norman Foster entwickelten Masterplans im Rahmen der internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA 1989-1999) in ein modernes Dienstleistungs- und Kulturzentrum umstrukturiert und die Schüler/Innen konnten somit moderne Industriekultur schnuppern.

"Jugend interpretiert Kunst ist nicht nur ein Kunstprojekt, es kann ein Baustein für das Leben sein."…sagt Sylvia Ströher, Wella Erbin und Kunstliebhaberin. In diesem Sinne hoffen die begleitenden Lehrpersonen Maresa Müller und Siegfried Wilhelm, dass dieses Erlebnis auf fruchtbaren Boden fällt und vielleicht sogar künstlerische Lebenswege öffnet.

Text u. Fotos: Maresa Müller/Siegfried Wilhelm

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